Das Kleinanzeigen-Portal Versum.de steht vor dem Aus. Nach Informationen des Branchendienstes kressreport haben die zehn Gesellschafter in der vergangenen Woche die Einstellung der operativen Tätigkeit beschlossen. Die Gesellschafter wollen laut Kress nicht den Weg der Insolvenz gehen, sondern die Aktivitäten von Versum.de "in die Verlage zurückführen". Versum.de habe im Juni bereits einen radikalen Personalabbau vollzogen. Die Verlage Holtzbrinck, WAZ und Ippen wollten das Unternehmen aber mit weniger Gesellschaftern und einem veränderten Geschäftsmodell weiterführen. Dieser Versuch sei nun gescheitert. Weitere Gesellschafter sind Springer, Madsack, M. Dumont Schauberg, Medien Union, Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft, Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft und ads&news. Die Verlage bündelten die Stellen-, Kfz- und Immobilienanzeigen ihrer regionalen Tageszeitungen in den Internet Portalen "JobVersum.de", "MotoVersum.de" und "ImmoVersum.de". (pte)