Wien - "Vorsätzlich falsch informiert" habe die zur News-Gruppe gehörende Illustrierte Woman ihre LeserInnenschaft in der Ausgabe vom 8. August, behauptet Verlagschefin Barbara Mucha. "Persönlich beschimpft und bedroht" fühlt sich nun die Autorin jenes Woman-Artikels, Senta Ziegler. Grund der Empörung: Die dem Mucha-Verlag gehörende Zeitschrift Signora befand in einem Artikel Christine Kaufmann für geliftet und wurde von der sich ungerecht behandelt fühlenden Schauspielerin prompt geklagt.Woman berichtete vom richterlichen Urteilsspruch gegen die Konkurrentin ("Nicht geliftet"), noch bevor ein solcher tatsächlich gefällt wurde: Das erste Hauptverfahren der Causa Kaufmann - Signora werde "erst im Herbst über die Bühne gehen", erklärte Mucha. Im Gespräch habe Ziegler des Weiteren über Veränderungen am Artikel im Nachhinein und ohne ihr Wissen geklagt, berichtet Mucha. Davon will die Woman-Journalistin nun in einer Aussendung nichts mehr wissen, räumt aber ein, dass der Satz "Das Verfahren ist damit beendet!" nicht von ihr stamme. Woman-Herausgeberin Uschi Fellner war auf STANDARD-Anfrage nicht zu erreichen. Beim Mucha-Verlag behält man sich rechtliche Schritte vor. (prie, D ER S TANDARD , Print-Ausgabe, 20.8. 2002)