Vergleichsweise glimpflich ist Wien bei der Hochwasserkatastrophe der vergangenen Tage davon gekommen: Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) geht davon aus, dass der Gesamtschaden bis zu sieben Millionen Euro betragen könnte. Rund die Hälfte dieser Summe werde Wien selbst übernehmen, meinte Rieder am Dienstag in einer Pressekonferenz. Bisher haben sich 42 geschädigte Private an die Stadtverwaltung gewendet. Davon wurden bereits 14 Fälle mit einer Gesamtschadenssumme von 292.000 Euro bearbeitet. Auch die Wiener Wirtschaftskammer hat ihren Mitgliedern bereits Hilfe zugesagt. 20 vom Hochwasser betroffene Unternehmen seien bisher an die Kammer herangetreten. Es wurden jeweils bis zu 10.000 Euro als Soforthilfe zugesagt, so Rieder unter Berufung auf Wirtschaftskammer-Präsident Walter Nettig. (APA)