Die PC-Spezialist Franchise AG (WKN 687 380) ist im ersten Halbjahr 2002 gegen den allgemeinen Markttrend weiter gewachsen und konnte das Ergebnis des ersten Halbjahrs 2001 übertreffen. Der Umsatz des PC-Spezialist Konzerns (darin enthalten sind Lizenzeinnahmen von Franchise-Nehmern, Marketinggebühren, Werbekostenzuschüsse und Lieferantenprovisionen) lag zum 30.06.2002 bei 5,6 Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss betrug zum 30. Juni 1,567 Mio Euro und erhöhte sich damit um 4,8 Prozent (Vorjahr: 1,495 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,41 Euro (Vorjahr 0,39 Euro). Das EBIT stieg um 8,4 Prozent auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2 Mio Euro). Die EBIT-Marge ist auf 43,0 Prozent (Vorjahr: 27,1 Prozent) gestiegen, teilte das Unternehmen ad hoc mit. 961 Partnerbetriebe Zum 30.06.2002 waren dem Konzern insgesamt 961 Partnerbetriebe (Vorjahr: 862) angeschlossen, davon 121 Franchise- und 840 Microtrend-Partner. PC-Spezialist verhandelt sowohl für seine Franchise-Nehmer als auch für die Partner der Einkaufs-Kooperation Mictrotrend die Preise bei den Lieferanten. "Virtuellen Distribution" Jeder einzelne Franchise-Nehmer und Microtrend-Partner wickelt aber seine Bestellungen direkt mit den Lieferanten ab. Dadurch sei nicht immer gewährleistet, dass alle Umsätze an PC-Spezialist gemeldet werden. Deshalb wollte sich der Konzern mit einem System der "Virtuellen Distribution" (zentrale Bestellung und Weitergabe ohne Aufschlag) einen besseren Überblick über die Umsätze veschaffen. Dieses Order-System, über das im ersten Halbjahr 2001 bereits 2,6 Mio. Euro ergebnisneutrale Warenumsätze abgewickelt wurden, ist Ende letzten Jahres vorübergehend ausgesetzt worden und im ersten Halbjahr 2002 noch nicht wieder in Betrieb gegangen. Derzeit wird laut Unternehmenssprecher Mark Schröder an einer Optimierung des Systems gearbeitet. (pte)