Bild nicht mehr verfügbar.

Kadetten der Militärakademie West Point bei der Parade zum französischen Nationalfeiertag in Paris

Foto: APA/afp/Eric Feferberg
Washington - Der Anti-Terror-Kampf und die schwache Wirtschaft haben dem US-Militär einen Ansturm von Rekruten beschert. Die Neueinstellungsquoten würden in diesem Jahr "mit Leichtigkeit" erreicht, berichtete die Zeitung "USA Today" am Dienstag. Luftwaffe und Heer hätten schon jetzt einen Überhang an Bewerbungen und könnten somit für das kommende Jahr "ansparen". In den USA gibt es keine Wehrpflicht, sondern eine Berufsarmee. Noch Ende der 90er Jahre hatte das US-Militär einen eklatanten Mangel an Rekruten zu beklagen - so stark, dass finanzielle Anreize geboten wurden. Im vergangenen Jahr waren die Neueinstellungsquoten erreicht worden, aber nur zögerlich. Vor allem die Luftwaffe ist jetzt begehrt. Hier wurde das Ziel von gut 32.000 neuen Rekruten bereits im Mai erreicht - so früh wie seit 15 Jahren nicht mehr. (APA/dpa)