New York - Das so genannte Nahost-Quartett aus Vertretern der USA, EU, UNO und Russlands will prüfen, welche Fortschritte die Bemühungen um eine Reform der Palästinenserverwaltung bisher gebracht haben. Die eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe des Quartetts werde bereits an diesem Donnerstag in London zusammenkommen, kündigte UNO-Sprecher Fred Eckhard am Mittwoch in New York an. Dazu werden hochrangige Vertreter des Nahost-Quartett sowie der palästinensischen Autonomiebehörde, Israels, Norwegens, Japans, der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) erwartet. Die palästinensische Autonomieverwaltung unter Yasser Arafat hatte das Reformprogramm selbst entworfen, nachdem es vom Quartett zu einer Änderung seiner Regierung, der Finanzen und Wirtschaft sowie einer Reihe anderer Punkte aufgefordert worden war. Die Arbeitsgruppe des Quartetts hat die Aufgabe, die palästinensischen Behörden bei der Verwirklichung des 100-Tage-Programms zu unterstützen und den Erfolg zu bewerten. (APA/dpa)