Der am Frankfurter Neuen Markt notierte Linzer Notebookhersteller Gericom hat im ersten Halbjahr noch deutlich weniger verdient. Trotz der positiven Entwicklung im zweiten Quartal seien die Umsatz- und Ergebnisrückgänge des ersten Jahresviertels nicht zur Gänze wettgemacht worden, meldete Gericom am Freitag ad-hoc. Für das Gesamtjahr 2002 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz und Jahresüberschuss etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Details Im ersten Halbjahr sind die Umsätze nach endgültigen Zahlen um 21,3 Prozent auf 211 Millionen Euro gesunken. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag in den ersten sechs Monaten mit 9,9 Millionen Euro mehr als ein Viertel unter dem Vorjahreswert (13,3 Millionen Euro). Der Periodenüberschuss ging im selben Zeitraum von 8,9 auf 8,2 Mill. Euro zurück, der Gewinn je Aktie reduzierte sich von 0,82 auf 0,75 Euro. Hoffnungsfroh Für das zweite Quartal bestätigte der Linzer Konzern den nach vorläufigen Zahlen errechneten Aufwärtstrend: Der Periodenüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf 5 Millionen Euro, das EBIT erhöhte sich von 5,2 auf 5,5 Millionen Euro und der Umsatz um 17 Prozent auf 104,9 Millionen Euro. Der Auftragsbestand hat sich im zweiten Jahresviertel um 14,8 Prozent auf 46,1 Millionen Euro erhöht, so Gericom. (APA)