Wien/Johannesburg - Neben der großen Konferenz im Sandton Convention Centre wird es rund um den Umweltgipfel von Johannesburg zahllose Aktivitäten geben. Österreich präsentiert dabei drei Projekte außerhalb des Tagungsortes. Übergabe des Frauenhauses Rund zwei Autostunden von Johannesburg entfernt steht das "One Stop Centre" in Mpumalanga, ein Frauenhaus, das von Österreich mitfinanziert wurde. In einem eher bescheidenen Einfamilienhaus östlich von Pretoria werden Frauen unterstützt, die Opfer familiärer Gewalt geworden sind. Das Projekt - offizieller Name Leseding Victim Support Outreach Centre, Kwaggafontein, Mpumalanga - läuft aus, das Frauenhaus wird nun der zuständigen Provinzverwaltung übergeben. Spatenstich für "Science Lab" Den umgekehrten Ansatz - eine Art "Spatenstich" - gibt es in Orange Farm, einem Vorort von Johannesburg: Dort steht bereits seit 1996 das Masibambane College, Hauptsponsor war und ist die Stadt Wien. Nun soll mittels privater Finanzierung durch österreichische Firmen ein "Science Lab" - ein Naturwissenschafts- und Technikzentrum - eingerichtet werden. Auch ein technischer Lehrgang ist geplant. Als drittes Südafrika-Projekt ist das "Gemeinschaftshaus" in Hartebeesfontein zu nennen, das nach einem Besuch des damaligen Außenministers Wolfgang Schüssel durch Unterstützung heimischer Firmen entstanden ist. (APA)