Trap bleibt locker: "Ich habe keine Angst und gehe meinen Weg weiter"

Rom - Italiens Fußball-Teamchef Giovanni Trapattoni muss um seinen Job bangen. Nach der 0:1-Niederlage im Testspiel gegen Slowenien am Mittwoch in Triest und dem Achtelfinal-k.o. der zum Favoritenkreis zählenden Squadra Azzurra bei der Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan wächst die Kritik am ehemaligen Coach des FC Bayern München. "Die nächsten drei Spiele entscheiden über sein Schicksal", schrieb "La Gazzetta dello Sport" am Freitag. "Ich habe keine Angst und gehe meinen Weg weiter", gab sich Trapattoni von den heftigen Angriffen unbeeindruckt. Für das italienische Fernsehen Rai wird bereits das EM- Qualifikationsspiel am 7. September in Aserbaidschan zum Schicksalsspiel für den 63 Jahre alten Nationalcoach. "Dort erwarte ich eine Reaktion der Mannschaft. Die Spieler wissen, dass sie nicht versagen dürfen", sagte der erfolgreichste Vereinstrainer der Welt, dem zwar sein Verband bis zur EM 2004 in Portuga das Vertrauen ausgesprochen hat, dem aber von nicht Wenigen "sein mutloser Sicherheitsfußball" vorgehalten wird.(APA/dpa)