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FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler steht hinter Riess-Passer.

Foto: APA/Techt
Wien - FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler glaubt an eine Lösung des parteiinternen Konflikts um die Steuerreform in den "nächsten Tagen". Konflikte habe es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Das komme "in der besten Familie" vor, sagte Westenthaler am Montag im Radio-"Mittagsjournal" des ORF. Bisher seien diese Konflikte immer bereinigt worden, das werde auch in diesem Fall geschehen, "in welcher Form auch immer". Auf den Einwand, dass es in Familien auch Scheidungen gebe, sagte Westenthaler, auch das sei eine mögliche Lösung eines Problems, "ich hoffe nicht unsere." Der Klubobmann zeigte sich aber optimistisch, weil es nur um eine Meinungsverschiedenheit von zwölf Monaten bezüglich der Steuerreform gehe: Haider will die Entlastung, die Parteispitze und die Regierung haben aber wegen des Hochwassers eine Verschiebung um ein Jahr beschlossen. Diese zwölf Monate seien es "nicht wert", eine solche Auseinandersetzung zu führen. Am Sonntag sah FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler "keinen Anlass" für einen Sonderparteitag der FPÖ. Sollte ein solcher dennoch einberufen werden, wolle er "sein Schicksal mit dem Riess-Passers verbinden", sagte er zur "Kleinen Zeitung" vom Sonntag. Die Mehrheit der Bürger, alle Landesgruppen bis auf die Kärntner und der Bundesvorstand seien für die Verschiebung der Steuerreform. Wer das umstoßen will, müsse "Partei und Klub übernehmen", meinte Westenthaler. (APA)