Algier - Bei einer umfangreichen Anti-Terroraktion in Nordalgerien hat die Armee nach Presseberichten 31 mutmaßliche Terroristen getötet. Zudem seien mindestens fünf Soldaten bei den heftigen Gefechten in der vergangenen Woche ums Leben gekommen, berichtete die Zeitung "Le Soir d'Algerie" am Sonntag unter Berufung auf Sicherheitskreise. 15 Soldaten seien verletzt worden. Die Bewaffneten der islamischen Gruppe GSPC ("Gruppe für Predigt und Kampf") hätten sich in einem Wald in den Tikjda-Bergen in der Kabylei verschanzt gehabt. Spezialkräfte seien mit schwerer Artillerie und Hubschraubern gegen die Bewaffneten im Bezirk von Bouira vorgegangen, meldete die Zeitung "La Tribune". Die GSPC unter Führung von Hassan Hattab ist eine Abspaltung der Bewaffneten Islamischen Gruppen (GIA). (APA/dpa)