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Wien - Bei dem an der Wiener Börse notierten Zucker- und Stärkekonzern Agrana wird die Kartoffelernte aus heutiger Sicht rund 200.000 Tonnen betragen. Die Menge liege hochwasserbedingt um rund 5 bis 7 Prozent unter der kontrahierten Menge von rund 214.000 Tonnen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Zuckerrübenernte werde mit 2,9 Mill. Tonnen wegen der feuchten Witterung im Sommer sogar über dem Vorjahr (2,77 Mill. Tonnen) liegen, obwohl durch das Hochwasser zwischen 500 und 1.000 ha Rübenfläche - von insgesamt rund 45.000 ha - verschlammt worden seien. Die Kartoffelstärkefabrik in Gmünd, wo heuer rund 4 Mill. Euro investiert wurden, habe am vergangenen Freitag mit der Verarbeitung der Stärkekartoffeln begonnen, so die Agrana. Die Anlieferung sei gut, wenn auch mit höherem Erdanhang verbunden. Der Stärkegehalt liegt mit 18 Prozent über dem Vorjahr (17 Prozent). Agrana hat nach eigenen Angaben den Hochwasseropfern 150.000 Euro gespendet sowie Sachspenden von Zucker, Mehl und Kartoffeldauerprodukten zur Verfügung gestellt, die von den Hilfsorganisationen nach Bedarf abgerufen werden können.(APA)