Bild nicht mehr verfügbar.

Foto :Reuters/Föger
Wien - Schwere Angriffe reitet der Initiator des Anti-Abfangjäger-Volksbegehrens, Rudolf Fußi, gegen den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) und dessen Ankündigung eines Volksbegehrens für eine Steuerreform 2003. In einer Aussendung warf Fußi Haider einen Missbrauch von Mitteln der direkten Demokratie vor. Gleichzeitig forderte er sofortige Neuwahlen. Haider betreibe "Wählerverarschung", sagte Fußi. "Ein Volksbegehren ist ein Mittel, um es auch Außerparlamentariern zu ermöglichen, Themen ins Parlament zu bringen. Haider missbraucht das Instrument Volksbegehren für seine miesen Spielereien. Das ist undemokratisch, dumm und einem Politiker in seiner Funktion nicht würdig, so wie Haider an sich seiner Funktion absolut unwürdig ist." Seine Forderung nach Neuwahlen begründete der Vorsitzende der "Demokraten" damit, dass man sich dieses "Trauerspiel" nicht länger anschauen könne. "Warum sollen wir uns den Kampf in der FPÖ zwischen den Neoliberalen und der braunen Suppe, die von Kärnten aus am Köcheln gehalten wird, noch länger anschauen müssen? Neuwahlen jetzt, damit man endlich wieder auch im Ausland sagen kann, dass man Österreicher ist." (APA)