Jefferson City/USA - Der oberste Gerichtshof des US-Staates Missouri hat zwei Todesurteile wegen Verfahrensfehlern aufgehoben. In dem einen Fall ging es um das Todesurteil gegen einen Mann, der 1992 im Gericht seine Frau erschossen und vier Personen verwundet hatte. Seine Schuld stehe zwar außer Zweifel, hieß es. Der Prozess hätte aber nie im Gericht stattfinden dürfen, da es sich dabei ja auch um den Tatort gehandelt habe. Im zweiten Fall hatte der Richter nach Ansicht des Gerichts die Geschworenen nicht richtig darüber informiert, wann in dem Prozess die Phase zur Entscheidung über das Strafmaß begonnen habe. (APA/AP)