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Foto: Reuters/ PETR JOSEK
Prag - Nach zwei Wochen ist die wegen des Moldau-Hochwassers gesperrte berühmte Karlsbrücke in Prag wieder für Fußgänger freigegeben worden. Das seit dem 13. August gesperrte Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert habe bei den Überschwemmungen keine ernsten Schäden erlitten, sagten Experten am Mittwoch im Radiosender Cro 1. Die 516 Meter lange und zehn Meter breite Karlsbrücke gehört zu den Haupt-Touristenattraktionen der tschechischen Hauptstadt. Der israelische Vize-Außenminister Michael Melchior übergab am Mittwoch in Prag eine Spende in Höhe von umgerechnet 50.000 Euro zur Beseitigung von Hochwasserschäden an jüdischen Bauten in Prag, wie die Nachrichtenagentur CTK meldete. Bei den Überschwemmungen waren im alten Juden-Viertel der Stadt Schäden in Höhe von schätzungsweise umgerechnet vier Millionen Euro entstanden. (APA)