Moskau - Aus 400 Kilometer Höhe über der Erde hat die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) den Verlauf des Hochwassers in Europa beobachtet. Die beiden russischen Kosmonauten und die US-Astronautin hätten die Aufgabe, regelmäßig durch Fotoaufnahmen die Entwicklungen in den Überschwemmungsgebieten zu dokumentieren, teilte der stellvertretende ISS-Flugleiter Viktor Blagow am Donnerstag in der Bodenkontrollstation bei Moskau mit. Die gesammelten Informationen würden zur Erde gesendet und dort ausgewertet. Es ist nicht das erste Mal, dass eine ISS-Besatzung Katastrophen auf der Erde dokumentiert. Unmittelbar nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 habe der damalige US-Kommandant Frank Culbertson mit seiner Digitalkamera aus der Vogelperspektive aufschlussreiche Fotos von den Flammen in beiden Türmen gemacht, wie die Agentur Itar-Tass meldete. (APA/dpa)