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foto: apa/dpa/schreiber
Wien - Die Schülerzahlen in Österreich sinken weiter. Wie aus Schätzungen des Bildungsministeriums hervorgeht, werden im kommenden Schuljahr 0,3 Prozent weniger Kinder und Jugendliche die Schulbank drücken als noch ein Jahr zuvor. Der Rückgang ist vor allem in den Volksschulen spürbar, hier wird ein Minus von einem Prozent erwartet. Ungebrochen ist dagegen der steigende Zustrom zu den berufsbildenden höheren Schulen. Die Statistiker des Ministeriums gehen davon aus, dass es im anlaufenden Schuljahr 1.205.953 Schüler geben wird, über 3.600 weniger als zuletzt. Besonders krass ist der Aderlass in den Volksschulen, hier sollten es 383.534 sein, ein Minus von rund 3.800. In der ersten Schulstufe sollten die Schülerzahlen um 0,7 Prozent sinken, die aktuelle Prognose lautet: 93.013 Taferlklassler. Zu den Verlierern zählen auch die Hauptschulen, mit 264.718 sollten es 0,4 Prozent weniger sein als im vergangenen Schuljahr. Nach stark sinkenden Zahlen von 2000/01 auf 2001/02 (minus 2,5 Prozent) gibt es bei den polytechnischen Schulen eine leichte Erholung - ein Plus von 0,1 Prozent sollte 19.770 Schüler ergeben. Insgesamt werden im Pflichtschulbereich (Volksschule, Hauptschule, Sonderschule, Polytechnische Schule) 681.332 Schüler und damit ein Minus von 0,7 Prozent erwartet. Voll im Trend sind weiter die berufsbildenden höheren Schulen (BHS): Hier erwarten die Experten ein Plus von satten 2,1 Prozent auf nunmehr 129.207. Zulegen sollten auch die berufsbildenden mittleren Schulen (BMS), nämlich um 0,6 Prozent auf 49.715. Einen Rückgang wird es dagegen bei den berufsbildenden Pflichtschulen (Berufsschulen) geben, die Zahlen sinken um 1,3 Prozent auf 130.889. Bei den allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) erfreut sich die Unterstufe steigender Beliebtheit, mit 112.067 werden 1,7 Prozent mehr diesen Schultyp besuchen als im Vorjahr. Der höchste Zuwachs in den AHS wird für die fünfte Schulstufe mit 30.709 (plus 2,2 Prozent) erwartet. In der AHS-Oberstufe sinken dagegen die Zahlen um 1,6 Prozent auf nunmehr 74.935. (APA)