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Foto: Montage/ Archiv
Wien - Ein Vierteljahrhundert an Darbietungen lässt der Circus Roncalli bei seinem Gastspiel im September am Wiener Rathausplatz Revue passieren. Die Truppe rund um den Gründer Bernhard Paul bietet "ein Circusstück sowie ein Stück Circus in zwei Akten auf Sägemehl". "Poesie, Nostalgie und Verzauberung aber auch ein Blick nach vorn", beschrieb der gebürtige Niederösterreicher Paul das Programm. "Pierrot Lunaire" Von 7. bis 26.September gastiert das 1976 gegründete Unternehmen vor dem Rathaus. Neben vielen anderen großartigen Künstlern wird auch der poetische "Pierrot Lunaire" mit seinen schillernden Seifenblasen nach 15 Jahren wieder in der Manege des 1.400 Personen fassenden Zeltpalastes zu bewundern sein. Erstmals wird das größte Circusorchester Europas auch aus dem Schattendasein treten und selbst zu einer großen Nummer, kündigte Paul an. Eine hydraulisch absenkbare Musikerbühne soll diesen Blickfang möglich machen. Salonwagen aus der Kaiserzeit Auch außerhalb des Zeltes wird den Besuchern jede Menge geboten. Aufwendig restaurierte, mit Schnitzereien verzierte und bemalte Salonwagen aus der Kaiserzeit werden um das Zelt gruppiert. Das Interieur des Zeltes ist der Mailänder Scala nachempfunden - eine Symphonie in Rot, Samt und Plüsch. (APA)