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An Appellen fehlt es nicht in Johannesburg

Foto: Reuters/Ngwenya
Johannesburg - Während auf dem Gipfel in einigen Bereichen wie dem Meeresschutz wenigstens Teilerfolge erzielt wurden, spießt es sich in anderen gehörig. Besonders verfahren scheint die Situation derzeit im Bereich Handel und Globalisierung. Wie Greenpeace meldet, haben sich die VertreterInnen der Umwelt-NGOs aus den Verhandlungen zurück gezogen und fordern einen völligen Neubeginn. Die Papiere, die derzeit vorlägen, seien soweit von nachhaltiger Entwicklung entfernt, dass sie auf den Müll gehörten. Die involvierten NGOs (WWF, Greenpeace, ANPED, Consumers International, Danish 92 Group, Friends of the Earth und Oxfam) fordern nun die Minister, die Anfang nächster Woche in die Verhandlungen eintreten sollen, dazu auf, beim Thema Handel wieder bei Null zu beginnen. Die bisherigen Verhandler "sollten sich schämen, einen derart bemitleidenswerten Text produziert zu haben". Iris Strutzmann von Global 2000 formuliert es so: "Handel hat die erste Priorität, Umwelt die zweite - jetzt warten wir auf die Minister, um das zu ändern."(red)