Der Schnee, der Bremsweg

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Vor uns der Winter ... und die Angst vor der Rutschpartie im Nacken: Ein Bild, an das sich heimische Verkehrsteilnehmer in Zukunft wieder gewöhnen müssen.

foto: apa/grimm
Wien - Erhebliche Behinderungen auf Grund des starken Schneefalles gab es Dienstag früh in Teilen Tirols sowie in der Steiermark. Wie der ARBÖ meldet, war die A 13, Brennerautobahn, über den Brenner nur erschwert passierbar. Mit Schneetreiben und Matsch hatten auch die Autofahrer auf der B 179, Fernpassbundesstraße zu kämpfen. Die erste Sperre der Saison gab es auf der L204, Sölkpasslandesstraße. Zwischen Mur- und Ennstal musste der Sölkpass vorübergehend gesperrt werden. Die B 99, Katschbergbundesstraße war über den Katschberg nur mit Ketten zu befahren. Auch die Arlberg-Pass Straße und der Radstädter Tauern blieben vom Wintereinbruch nicht verschont. "In den nächsten Tagen werden Ketten zur Pflicht auf zahlreichen Bundesstraßen. Auch die Passsperren werden sich häufen", so Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. Der Autofahrerclub empfiehlt allen Autofahrern in den betroffenen Gebieten ihre Fahrzeuge auf "Wintertauglichkeit" zu prüfen. Winterreifen und Schneeketten sind in nächster Zeit unumgänglich. Wintereinbruch auch auf Kärntens Bergen Der erste Wintereinbruch auf Kärntens Bergen führte Dienstag früh zu Verkehrsbehinderungen auf mehreren Bergstraßen. So musste die Maltatal-Hochalmstraße gesperrt werden. Auf der B 99, der Katschberg-Bundesstraße, und auf der Nockalmstraße brauchten alle Fahrzeuge Schneeketten. Kettenpflicht herrschte auch auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Der Schneefall war nach Angaben der Gendarmerie Spittal in den Vormittagsstunden sehr heftig. In Oberkärnten war für alle Fahrten auf höher gelegene Bergstraßen Winterausrüstung notwendig, die Mitnahme von Schneeketten wurde empfohlen. In Oberösterreich gab es in den höheren Lagen erste Schneefälle, in tieferen Regionen regnete es. Die Meteorologen rechneten damit, dass im Tagesverlauf der Schnee oberhalb von 1.500 Meter liegen bleibt. Zu Verkehrsbehinderungen auf den Straßen kam es vorerst nicht. (APA)