Wien - Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, im April 2001 durch die Teilung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien entstanden und heute eine der größten Beteiligungsgesellschaften Österreichs, hält mit heutigem Tag nach dem nun finalisierten Verkauf der Wiener Traditionskonditorei Demel eine Sperrminorität an dem börsenotierten Wiener Gastronomie-Konzern DO & CO. Wie DO & CO am Donnerstag ad hoc mitteilte, ist die Raiffeisen-Holding jetzt mit 25,1 Prozent an DO & CO beteiligt.Demel-Verkauf Bisher hatte die Beteiligungsgesellschaft 15 Prozent an dem Caterer gehalten. Weitere 10 Prozent habe die Raiffeisen-Holding im Gegenzug für den nunmehr offiziell abgewickelten Verkauf von Demel an DO & CO erhalten, sagte eine DO & CO-Sprecherin. DO & CO hatte den Kauf von Demel im Dezember 2001 fixiert. Mit 51,6 Prozent hält die Privatstiftung von DO & CO-Gründer Attila Dogudan die kontrollierende Mehrheit bei DO & CO. Die Raiffeisen-Holding ist mit 25,1 Prozent zweitgrößte Aktionärin. In Firmenbesitz sind nach dem Rückkauf eigener Aktien 6 Prozent, knapp 14 Prozent sind Streubesitz. (APA)