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Tel Aviv - Die Stadtverwaltung von Tel Aviv wird künftig homosexuellen Paaren die gleichen Vergünstigungen einräumen, wie heterosexuellen. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Haaretz" vom Samstag werden schwule, lesbische, aber auch unverheiratete zweigeschlechtliche Paare gleichermaßen verbilligte Eintrittskarten bei städtischen Kultur-Veranstaltungen und in städtischen Einrichtungen in Anspruch nehmen können. Voraussetzung ist, dass die Paare unter einem Dach wohnen, nicht miteinander verwandt sind, und dass sie eine notarielle Bescheinigung vorlegen, die ihren Status als homosexuelles Paar bestätigt. Die Stadtverwaltung von Tel Aviv hatte es sich Anfang des Jahres zum Ziel gesetzt, zu einer der "Welt-Hauptstädte der Schwulen" zu werden. Dies stieß auf heftige Proteste ultraorthodoxer Juden, für die Homosexualität eine schwere Sünde ist. (APA/dpa)