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Marquez in Buchform und als Pappkamerad in Bogotá

Foto: APA/epa/Luis Acosta
Bogotá - Die mit Spannung erwarteten Memoiren des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez, seine erste Veröffentlichung seit sechs Jahren, sind am Dienstag in der Hauptstadt Bogotá vorgestellt worden. Zugleich begann der Verkauf von "Vivir para contarla" ("Leben, um es zu erzählen") in den örtlichen Buchhandlungen. Kolumbianische Schriftsteller bezeichneten die neue Arbeit bereits als einen "Klassiker der spanischsprachigen Literatur". García Márquez selbst nahm nicht an der Veranstaltung teil. Er lebt schon lange nicht mehr in seinem von Gewalt geprägten Heimatland und befindet sich zurzeit zur Behandlung eines Krebsleidens in Los Angeles in den USA. Sein kolumbianischer Verleger Moisés Melo vom Verlag Norma sagte, der Schriftsteller unterziehe sich nur noch abschließenden Untersuchungen und die Ergebnisse seien hervorragend: "Seine Genesung verläuft ausgezeichnet". (APA/dpa)