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Auf einer Überplattung der Südosttangente ist ein Komplex von Wohn- und Buerobauten geplant

Foto: APA/ ARGE /HOLLEIN-WIMMER

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'Monte Laa'-Türme von Architekt Hans Hollein (Zur Vergrößerung anklicken)

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Wien - "Monte Laa" nennt sich der neue Stadtteil, der im Süden von Wien entsteht. Auf einer Überplattung der Südost-Tangente in Favoriten sind Bürobauten sowie rund 1.000 Wohnungen geplant. Der erste Teil des Bauträgerwettbewerbes für die Wohnbauten ist nun entschieden. Hohe Nachfrage nach Wohnungen in Favoriten "In Favoriten gibt es eine hohe Nachfrage nach Wohnungen. Viele, die inzwischen wo anders gelebt haben, aber ihre Kindheit dort verbracht haben, wollen wieder zurückkommen", berichtete Stadtrat Faymann. In den Wohnanlagen von "Monte Laa" soll es vor allem "Dichte und Freiraum" geben. So wird etwa an der Grenze zum benachbarten Büro- und Hochhauskomplex ein 12.000 Quadratmeter großer Park errichtet. Siegerprojekte Die Entscheidung über die Siegerprojekte wurde von einem 18-köpfigen Beurteilungsgremium gefällt. Die Bauzeit wird etwa zwei bis drei Jahre betragen, so dass die ersten Mieter 2005/2006 ihre Wohnungen beziehen können. Bei der Präsentation wurde betont, dass die vier Sieger thematisch höchst unterschiedliche Ansätze verfolgt haben. Die verschiedenen Stile sollen "Monte Laa" das Gesicht eines natürlich gewachsenen Stadtteils geben. Ausgewählt wurden Entwürfe von Elsa Prochazka, Adolf Krischanitz, Peter Scheifinger und Albert Wimmer, von dem auch der Materplan zu "Monte Laa" stammt. Er ist für den Bauteil direkt über der Südost-Tangente verantwortlich. Wimmer ist zudem auch Architekt eines der markanten "Monte Laa"-Bürohochhäuser, die bereits im Frühjahr präsentiert worden sind. Die Entwicklung und Planung sowie die Organisation der Finanzierung des neuen Favoritner Stadtteils wird von der Porr Immoprojekt GmbH übernommen. Die Gesamtkosten der Wohnanlagen liegt bei rund 93 Mill. Euro. Die Stadt Wien fördert das Projekt mit etwa 36 Mill. Euro. Insgesamt soll am "Monte Laa" Wohnraum für 2.500 bis 3.000 Menschen geschaffen werden. (APA)