St. Pölten - Die diesjährigen Flutereignisse waren am Dienstag, u.a. Thema in der Sitzung der NÖ Landesregierung. Als Vorschusszahlungen auf spätere Zuschüsse des Bundes für die Beseitigung von Katastrophenschäden erhalten drei Gemeinden, die im Juni von Hochwasser betroffen waren, insgesamt 144.000 Euro. Weiters wurden für 211 Gemeinden, die im August Schäden erlitten haben, insgesamt 6,8 Millionen Euro beschlossen. Zuschüsse des Bundes in der Gesamthöhe von 339.365 Euro wurden 24 Kommunen genehmigt. Laut NÖ Landeskorrespondenz wurden im Rahmen der Sofortmaßnahmen für Hochwasseropfer im Bereich Wohnbauförderung 21 Bauwerbern Darlehen in der Gesamthöhe von 276.470 Euro bewilligt, zwei Familien erhalten Zuschüsse von insgesamt 3.490 Euro. Das Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und Konstruktiven Wasserbau an der Wiener Universität für Bodenkultur wurde mit der Durchführung einer Abflussanalyse der Traisen und der Donau beauftragt. Die Kosten dafür betragen 207.200 Euro. (APA)