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Archivbild einer "Sojus-U"-Rakete beim Start in Baikonur

Foto: Reuters
Moskau - Zwei Tage nach der Explosion einer "Sojus-U"-Rakete hat eine russische Trägerrakete erfolgreich einen Satelliten ins All gebracht. Die als besonders sicher geltende Rakete vom Typ "Proton-K" hob am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab, wie der Sprecher der russischen Raumfahrtsbehörde, Konstantin Kreidenko, mitteilte. Bei der Explosion der "Sojus-U" im Raumfahrtzentrum Plesetsk war am Dienstag ein Soldat getötet worden. Nach eineinhalb Stunden kam das bisher leistungsstärkste Gammastrahlenobservatorium mit der "Proton-K" im Weltraum an, von wo aus es die von Himmelskörper ausgehende Gamma-Röntgen- und sichtbare Strahlungen erfassen soll. Die Ausrüstung wog nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde 2,2 Tonnen und war damit die schwerste, die die Europäische Weltraumorganisation (ESA) jemals ins All schickte. An der Gemeinschaftsmission waren alle ESA-Mitgliedsstaaten sowie die USA und Russland beteiligt. (APA/AP)