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Gefühlskino der Superlative oder "Superkitsch", wie zeitgenössische Kritiken meinten? Nach über fünfzig Jahren steht die Antwort fest: Gilda ist ein Meisterwerk des amerikanischen Film Noir.

Was Charles Vidor inszenierte und Rita Hayworth (in der Titelrolle) verkörperte, das war die nicht länger kontrollierbare Erfüllungsfantasie männlicher Wunschträume: Ein kleiner unschuldiger Junge, Johnny (Glenn Ford), begegnet der personifizierten weiblichen Sexualität - der dämonischen Göttin Gilda. Das bittere Ende kommt, wie es einfach kommen muss; denn Gilda war nur eine Fantasie.