Schon bald will sich der Süddeutsche Verlag, in Österreich zu 49 Prozent am STANDARD beteiligt, nach den Worten von Geschäftsführer Dirk Refäuter von einzelnen Geschäftsbereichen trennen. "Es wird nicht besser, wenn wir warten. Der Wert der Unternehmen sinkt", sagte Refäuter. Er rechne schon in den nächsten Wochen mit Neuigkeiten.

Der Süddeutsche Verlag mit seinem Flaggschiff "Süddeutsche Zeitung" bekommt die Krise auf dem Anzeigenmarkt kräftig zu spüren und sucht derzeit Käufer unter anderem für das Regionalzeitungsgeschäft und kleinere Fachverlage. "Ich erhalte täglich Anrufe von Interessenten", sagte Refäuter, der aber keine Namen nannte. Es gebe sowohl strategische als auch Finanzinvestoren. Dass sich die Verlagsgruppe auch von ihrer STANDARD-Beteiligung trennen könnte, hatte ein Sprecher am Donnerstag dementiert. (APA/Reuters)