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Foto: Reuters/Christensen
Hamburg - Computerarbeit kann gefährlich werden. Nicht nur für den Seelenfrieden, etwa bei Systemabstürzen, sondern auch für die Gelenke. RSI, die Abkürzung steht für "Repetitive Strain Injury" heißt der Fachbegriff für den "Maus-Arm" oder den "Joystick-Finger". Genaue Zahlen gibt es für diese Erkrankungen, die mit dem Tennisarm vergleichbar sind, nicht. In Deutschland wird aber geschätzt, dass bis zu einem Viertel der 20 Millionen Büroangestellten an Symptomen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in der Hand leiden. Hervorgerufen werden die Schäden durch stundenlanges und pausenloses Arbeiten vor dem Computer. Auch Kinder, die sich von Computerspielen vor dem Monitor fesseln lassen, sind gefährdet, warnen Experten. Die Folgen können vielfältig sein: Fingergelenke können sich verhärten, auch schnellere Ermüdung des betroffenen Armes ist möglich. Neben regelmäßigen Unterbrechungen können eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes und Gymnastik gegen RSI helfen, raten Mediziner. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. 10. 2002)