Der frühere Chef und Großaktionär des deutschen Telefon-Unternehmens Mobilcom , Gerhard Schmid, will seinen Streit mit France Telecom angeblich begraben und damit die Rettung des angeschlagenen Unternehmens ermöglichen. Doch Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, der französische Konzern werde die Mobilcom-Schulden von 7,5 Milliarden Euro trotz erster Dementis übernehmen. Schmids Gegenleistung sei, dass er auf die ihm vertraglich zugesicherte Übernahme seines Aktienpakets durch die Franzosen verzichte. Autonomie Einzige Bedingung für das Zustandekommen der Vereinbarung sei, dass sich die France Telecom in Zukunft aus der Unternehmensführung von Mobilcom heraushalte, schreibt das Blatt. Laut "Spiegel" hat Schmid einer für den 30. Oktober einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung des Büdelsdorfer Unternehmens zugestimmt, auf der die formelle Genehmigung zu dem Vertrag erteilt werden solle. (APA)