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apa/Mauricio Duenas
Bogota - Bei der Explosion einer Autobombe vor dem Hauptquartier der Polizei in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota sind am Dienstag mindestens zwei Menschen getötet und elf verletzt worden. An den umliegenden Gebäuden im Zentrum der Millionenstadt entstanden große Schäden. Das Bombenauto sei auf einem Parkplatz der Polizeizentrale abgestellt gewesen. Zunächst bekannt sich niemand zu der Tat. Die marxistische Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) trägt ihren Krieg gegen den Staat jedoch zunehmend in die bisher von der Gewalt weitgehend verschonten größeren Städte. Präsident Alvaro Uribe will die mit 17.000 Bewaffneten stärkste Rebellengruppe des Landes militärisch in die Knie zwingen. (APA/dpa)