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Nepalesische Regierungssoldaten bei einer Patrouille im Dorf Gulariya, etwa 400 Kilometer westlich von Kathmandu

Foto: REUTERS/Jayanta Shaw
Kathmandu - Die nepalesische Regierung hat nach eigenen Angaben im ganzen Land 21 mutmaßliche maoistische Untergrundkämpfer getötet. Demnach erschossen Regierungssoldaten allein in der Provinz Bardia 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu 15 mutmaßliche Maoisten. Unter den Opfern ist nach Angaben des nepalesischen Verteidigungsministeriums auch ein Maoisten-Führer. Die Maoisten kämpfen seit 1996 für ein kommunistisches Regime in Nepal. Bisher sind dabei fast 6000 Menschen ums Leben gekommen. Vor zehn Tagen war bei einem mutmaßlich von Maoisten verübten Bombenanschlag in der nepalesischen Hauptstadt ein Mensch getötet worden, neun Menschen wurden verletzt. Zwei Armeeangehörige kamen am vergangenen Dienstag bei einem Hinterhalt maoistischer Rebellen ums Leben. (APA/dpa)