Tobias Moretti als Andreas Hofer

Foto: ORF/Badzic
Ein "Schauplatz extra" über die "G'standenen Männer" der Tiroler Schützen, ein Porträt des Autors Felix Mitterer, eine Dokumentation über den Hofer-Mythos und ein "Making of" des Films zeigt ORF2 rund um die Fernsehpremiere von "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers". Der Streifen mit Tobias Moretti in der Hauptrolle wurde von Xaver Schwarzenberger nach einem Buch von Felix Mitterer gedreht und erreichte bei seinem Kinoeinsatz bisher fast 30.000 Besucher. Neben Moretti sind unter anderem Franz Xaver Kroetz, Toni Böhm, Karl Markovics und Ottfried Fischer zu sehen. Hofer Schwerpunkt Zum Beginn des Hofer-Schwerpunktes handelt "Schauplatz extra" vom Tiroler Schützenwesen, einem "ganz spezifischen Teil der österreichischen Lebensart", wie es in einer ORF-Aussendung hieß. Die Sendung berichtet vom "männlich dominierten Tiroler Lebensstil", von "Ehre, Heimatliebe und Bodenständigkeit". Mit "Mythos und Realität eines Tiroler Helden" setzt sich am Sonntag eine Dokumentation des Hofer-Experten Siegfried Steinlechner auseinander. Die Mythen rund um den Tiroler Freiheitskämpfer werden in der Sendung auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Anhand von Filmen über Andreas Hofer, Archivausschnitten von den Gedenkfeiern zur Schlacht am Bergisel 1809 und zahlreichen Politikerstatements zeigt der Film, wie sich das Hofer-Thema bis in den Wahlkampf von Richard Lugner hineingezogen hat. Making Of und Mitterer Porträt Im Anschluss an die Dokumentation gibt es das Making Of zum Film, "Das Andreas Hofer-Projekt - Beobachtungen bei den Dreharbeiten". Und nach der Filmpremiere gibt es um 23.40 Uhr "Felix Mitterer - Ein Porträt". Mitterer, Autor von uunter anderem "Kein Platz für Idioten", "Sibirien", "In der Löwengrube" und der TV-Serie "Piefke Saga", erzählt, wie ihn das Leben zum Autor gemacht hat, über die Kindheit bei Adoptiveltern und über den "Scheideweg zwischen Abrutschen und Karriere". "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers" ist eine Koproduktion von Satel/Almaro mit ORF und dem Bayrischen Rundfunk, in Zusammenarbeit mit RAI Sender Bozen. Er wurde hergestellt mit Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern, des Filmfonds Wien, der Cine Tirol und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. (APA)