Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft sind in der Frage des Presserats wieder an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. Bei einem "Hintergrundgespräch" zwischen Vertretern des VÖZ und der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier (DJP) habe man sich auf die weitere Vorgangsweise geeinigt, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Aussendung. Nun soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden."Verhärtete Positionen Man habe sich darüber verständigt, dass "der Presserat als Institution der Selbstkontrolle für beide Seiten unverzichtbar ist", wurde betont. "Verhärtete Positionen - entstanden aus Missverständnissen und unterschiedlichen Auffassungen - wurden dadurch beseitigt", schrieben VÖZ und DJP. Ziel der Gespräche Ziel der Gespräche in der geplanten gemeinsamen Arbeitsgruppe sei ein Trägerverein für den Presserat. Die heimischen Zeitungen, Zeitschriften und Magazine sollen in diesem durch Herausgeber und Journalisten vertreten sein, die Mitglieder sollen von den bisherigen Trägerverbänden entsandt werden. Dies sind neben VÖZ und Journalistengewerkschaft der Österreichische Zeitschriftenverband sowie der Presseclub Concordia. VÖZ-Präsident Franz Ivan und DJP-Vorsitzender Franz Bittner freuten sich in der Aussendung, mit dieser Einigung "sozialpartnerschaftliche Kompetenz bewiesen zu haben". (APA)