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Foto: APA/AFP/Kovarik
Im WUK geht am Wochenende ordentlich die Post ab. Samstags wird das fünfjährige Jubiläum der "Future Sounds of Paris" Reihe gefeiert, was bedeuten soll, dass frankophile House-Musik aus der Anlage dröhnen wird, die eigentlich so "future" nicht mehr ist. Macht aber nichts. Der Schwerpunkt des Abends ist dem Pariser Label "Straight Up Records" gewidmet, welches den Live-Act "Playin’ 4 the City" nach Wien schickt, um zu zeigen wie Frankreich auf der Bühne beseelten House umsetzt. Veranstalter Smoab wird ebenso den DJ zum Besten geben wie Meierlansky. Am Tag darauf reitet des Franzosen liebster Feind – der Engländer – im WUK ein. Funki Porcini, eines der Aushängeschilder des britischen Ninja-Tune-Labels, liefert am Sonntag Beats ab die sich am besten in Kombination dazu eignen, was Peter Pilz – der Schlingel – einst in illegaler Weise tat. Das Ganze findet im Rahmen von Artery statt – eine Initiative zur Förderung urbaner Club- und Jugendkultur. Weiters besteht das Line-Up aus den Sofa Surfern Wolfgang Schlögel und Michael Holzgruber, sowie unzähligen jungen österreichischen DJs, die im WUK-Foyer ebenfalls schwer Beat-lastig unterwegs sein werden. (DER STANDARD, 31.10.2002)