Colombo - In Sri Lanka sind bei Gefechten zwischen Muslimen und Singhalesen am Mittwoch eine Person ums Leben gekommen, 21 weitere wurden verletzt. Wie das Innenministerium mitteilte, wurden bei den Auseinandersetzungen in Colombo Häuser und Fahrzeuge in Brand gesetzt. Grund für den Ausbruch der Gewalt sei ein Streit über den Bau einer Moschee neben einem buddhistischen Tempel gewesen. Die Polizei nahm 55 Menschen fest und verhängte über einen Stadtteil die Ausgangssperre. Zwischen Muslimen und der großteils buddhistischen singhalesischen Bevölkerungsmehrheit kommt es selten zu Gewalt. Die meisten Gefechte liefern sich Singhalesen und die tamilische Minderheit. (APA/AP)