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Die Plattenfirma EMI kämpft weiter gegen Raubkopierer und Tauschbörsen an. Nun soll die Technik des US-Anbieters Audible Magic die heißersehnten Erfolge bringen. "Fingerabdrücke" Wie die LA Times berichten, können durch digitale "Fingerabdrücke" Titel anhand einer 3,4 Millionen Einträge umfassenden Datenbank identifiziert werden. Diese Technolgie wurde bereits beim Kampf der Recording Industry Assn. of America gegen diverse Online Tauschbörsen eingesetzt, so Vance Ikezoye, Chief Executive von Audible Magic. Die akustischen Wellenform Audiotitel können dank diese Technologie auch unabhängig vom Dateinamen, einer Kompression oder Verzerrungen erkannt werden. Die akustischen Wellenform ist der Hauptansatzpunkt der Technologie. Was passiert mit der Msuik? Diese Technologie kann also die UserInnen nicht vom unautorisierten Kopieren der Musik-Files abhalten. "Wir werden die Technologie benutzen, um zu sehen, was mit unseren Inhalten passiert", betont Jay Samit, Senior Vice President von New Media bei EMI. Für die Künstler? Das Monitoring Service soll auch EMIs Künstlern zeigen, was mit ihrer Musik passiert. Einige der prominentesten Acts der Plattenfirma – unter ihnen auch die Beatles - weigern sich nämlich ihre Musik selbst für legale Online-Vertriebswege zur Verfügung zu stellen. Die Fingerprint-Technik zielt also vor allem auf Peer-to-Peer-Diensten ab, denn so können auch die einzelnen UserInnen ins Visier genommen werden. Ein weiteres Einsatzgebiet ist natürlich auch die Kontrolle von Webcastern und legalen Musik-Diensten.(red)