Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/dpa/Rolf Vennenbernd
Die Deutsche Telekom hat gelassen auf eine mögliche Sammelklage von mehreren tausend Aktionären in den USA reagiert. Ein New Yorker Bundesgericht hat den Anteilseignern den Status von Sammelklägern eingeräumt, die dem deutschen Unternehmen im Zusammenhang mit der Wertberichtigung bei Immobilien einen unvollständigen Börsenprospekt vorwerfen. "Wir bestreiten weiterhin energisch den Vorwurf, im Rahmen des dritten Börsengangs im Jahr 2000 unrichtige oder unzureichende Angaben gemacht zu haben", sagte ein Telekom-Sprecher der dpa. "Telekom steht unter Druck" Die "Financial Times Deutschland" zitiert den Zivilrechts-Experten Joachim Zekoll mit den Worten: "Damit entsteht für die Telekom ein enormer Druck, einen Vergleich zu schließen." Nach dem Gerichtsentscheid dürfte die im vergangenen Jahr für tausende US-Anleger eingereichte Schadenersatzklage in nur einem Verfahren entschieden werden. Dabei werde die New Yorker Anwaltskanzlei Milberg Weiss Bershad & Lerach stellvertretend für alle amerikanischen Telekom-Aktionäre als Kläger auftreten, schreibt die Zeitung.(APA/dpa)