Nach dem Sieg für Microsoft vor Gericht in den USA wartet nun noch in der EU ein weiteres Kartellrechtsverfahren auf den Konzern von Bill Gates. Hier ermittelt die EU-Kommission gegen Microsoft wegen des Verdachts, dass der Konzern seine marktbeherrschende Stellung bei den Arbeitsplatzrechnern ausnutzt, um seine Position bei den Servern zu verbessern.Strafe in der Höhe von zehn Prozent des weltweiten Umsatzes Es wird weiter auch untersucht, ob die Integration des Media Players in das Windows Betriebssystem Konkurrenten benachteiligt. Im Falle eines Schuldspruchs könnte eine Strafe in Höhe von zehn Prozent der weltweiten Verkäufe gegen Microsoft verhängt werden. Bereit für Zugeständnisse Microsoft hat sich hier schon zu Zugeständnissen bereit erklärt, die nach Firmenangaben noch über die in den USA hinausgehen. Mit einer vorläufigen Entscheidung wird gegen Ende des Jahres gerechnet. Die Ermittlungen dauerten dann mehr als drei Jahre.(APA/AP)