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Grafik: Archiv
Totgesagte leben länger, tausendmal Totgesagte offensichtlich noch länger: Zehn Jahre nach dem Bankrott von Commodore kommt nun neue Amiga -Hardware auf den Markt. Die Neuauflage des legendären Computers heißt AmigaOne und kann ab sofort in drei verschiedenen Ausführungen bestellt werden: Der AmigaOne G3-SE kommt mit einem mit 600 MHz getakteten G3-Prozessor, weiters gibt es zwei AmigaOne-XE getaufte Varianten, die mit einem 700 / 800 MHz G4-Prozessor betrieben werden. Lizenzen Hergestellt wird die Hardware von der englischen Firma Eyetech in Lizenz von Amiga Inc., die Geräte können nun in einer "Earlybird"-Initiative vorbestellt werden, und sollen noch vor Weihnachten ausgeliefert werden, die 700 Mhz AmigaOne-XE-Version kommt allerdings erst Anfang 2003. Wer nun vorbestellt, bekommt kostenlos das neue AmigaOS 4, das eine Portierung des Betriebssystems auf die PowerPC-Plattform darstellt kostenlos dazu. Dieses wird allerdings bei der Auslieferung noch nicht mit dabei sein, da es zu Verzögerungen in der Entwicklung gekommen ist, da die damit beauftragte Firma Hyperion Entertainment zwischenzeitlich auch noch die Firmware für die Hardware schreiben musste. AmigaOS 4 sollte allerdings schon bald danach erhältlich sein, solange können sich die AmigaOne-Käufer mit dem mitgelieferten LinuxPPC und dem Amiga Emulator UAE vergnügen. (red)