Belgrad/Pec - Ein Mitarbeiter des Belgrader Menschenrechtsfonds in der Kosovo-Stadt Pec, der Anwalt Ibish Hoti, ist in der Nacht auf Dienstag unter noch ungeklärten Umständen ums Leben gekommen, wie Belgrader Medien meldeten. Hoti wurde angeblich vor seinem Wohnhaus erschossen. Familienangehörige bestätigten den Tod des Anwaltes. Der Mitarbeiter der Belgrader Menschenrechtsorganisation hatte sich für die Freilassung von mehr als 1.500 Kosovo-Albanern aus den serbischen Gefängnissen nach dem Regimewechsel in Belgrad im Jahre 2000 engagiert. (APA)