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Foto: APA/DPA/ Stefan Sauer
Brüssel - Die EU-Kommission verlangt von Mitgliedsstaaten der Union insgesamt 86,36 Millionen Euro an Geldern aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zurück. "Größter Sünder" war im Vorjahr nach Angaben der Kommission von Dienstag Griechenland, das 36,7 Millionen Euro an Brüssel zurückzahlen soll. Grund für die Forderung sind die Missachtung von EU-Regeln und unzureichende Kontrollen. Österreich ist mit einer Aufforderung zur Rückzahlung von 100.000 Euro nur gering betroffen. Nach Griechenland stehen Spanien mit 27,4 Mill. Euro und Frankreich mit 14,1 Mill. Euro an der Spitze der Staaten, von denen die EU-Kommission aus der GAP zurückfordert. Weitere betroffene Länder sind Dänemark (80.000 Euro), Großbritannien (1,9 Millionen Euro), Italien (1,4 Millionen Euro), die Niederlande (3,8 Millionen Euro) und Portugal (900.000 Euro). In den meisten Fällen - so auch in Österreich - geht es um Verletzungen der Bestimmungen für Lagerhaltungen. In Griechenland entfällt der Großteil der Forderungen hingegen auf unzureichende Kontrollen in der Viehhaltung. (APA)