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Am 10. November von 10 bis 18 Uhr das Eröffnungsfest mit Hochrad-, Kunstrad- und Trialradspezialisten.

Foto: APA/Sammlung Barbara Pilz
Wien - Das waren noch Zeiten, als man das leichteste Rennrad mit elf Kilo feierte - dessen Vorderrad aber einen Durchmesser von 1,27 Meter hatte. Damals, als 1880 die Hochräder Furore machten. Oder etwas später - als der Radverkehr in Wien nur mit Einschränkungen möglich war und nur ein paar Straßen für dieses neuartige Verkehrsmittel geöffnet waren. Damals, als 1882 der österreichische Radpionier Josef Erlach das Radfahren in Wien propagierte. Hat sich seither wirklich so viel geändert? Dieser Frage kann man ab 8. November im Technischen Museum ausführlichst nachgehen - denn "fahr!rad" ist die größte Fachausstellung zum Thema, die je in Österreich gezeigt wurde. Gezeigt wird alles von den allerersten Anfängen bis hin zu Zukunftsperspektiven. Von Gehrädern und Draisinen bis hin zu futuristischen Designstudien. Oder Hightechprodukte wie das Schalen-Dreirad "go-one³" aus Carbonfiber. Es sind mehr als 100 Exponate zu sehen und dazu zwölf Räder zum Selbst-Ausprobieren auf dem Parcours. Wobei nicht nur die technische Entwicklung der Fahrräder im Mittelpunkt steht - es wird vor allem auch dokumentiert, wie die Fahrradkultur seit jeher auch wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in der Gesellschaft widerspiegelte. Begleitet wird die große Rad-Ausstellung im Technischen Museum mit einigen Veranstaltungen: Diesen Sonntag, den 10. November, von 10 bis 18 Uhr das Eröffnungsfest mit Hochrad-, Kunstrad- und Trialradspezialisten. Am 15. Dezember wird dann für Profis und Amateure ein Querfeldeinrennen durch und rund um das Museum veranstaltet - Anmeldung per E-Mail unter mtbteam@hotmail.com oder auch bis eine Stunde vor dem Start. (frei/DER STANDARD, Printausgabe 6.11.2002)