Warschau - Der polnische Ministerpräsident Leszek Miller und sein slowakischer Amtskollege Mikulasz Dzurinda haben am Donnerstag in Warschau für gemeinsame Verhandlungsstandpunkte der EU-Kandidaten plädiert. Die künftigen EU-Mitglieder würden in Brüssel leichter auf offene Ohren stoßen, wenn sie mit einer gemeinsamen Stimme redeten, betonte Miller vor Journalisten. Dzurinda hatte am Donnerstag einen zweitägigen Besuch in Polen begonnen. Mitte November werden in Warschau die Regierungschefs der EU-Kandidatenstaaten zusammentreffen. Miller bekräftigte, Polen unterstütze auch weiterhin die NATO-Mitgliedschaft der Slowakei. "Wir hoffen, dass auf dem November-Gipfel in Prag die Entscheidung über die Aufnahme der Slowakei in die Reihen der NATO-Mitglieder getroffen wird", sagte er. Dzurinda und Miller erörterten außer ihren EU-Bestrebungen noch den Ausbau ihrer Wirtschaftskontakte und die Verstärkung des Tourismus zwischen beiden Staaten. (APA/dpa)