Algier - Bewaffnete Islamisten haben in Algerien vier Menschen getötet und mindestens sechs verletzt. Einwohner der Region Chlef westlich der Hauptstadt Algier berichteten am Freitag, Islamisten hätten nahe des Dorfes Sidi Okacha eine Straßensperre errichtet und auf die Insassen eines Busses geschossen. Die vier Opfer, unter ihnen der Busfahrer und ein Polizist, waren den Angaben zufolge zwischen 19 und 26 Jahre alt. Weitere Mitreisende konnten demnach fliehen. Seit Beginn des Fastenmonats Ramadan am Mittwoch ist es das erste Attentat in Algerien. In der Region Chlef sind die algerische Fundamentalistenorganisation Bewaffnete Islamische Gruppe (GIA) und eine von der GIA abspaltene Kampfgruppe aktiv. Ende Oktober töteten Islamisten acht Menschen in der Region.(APA/AFP)