Washington - Mit der Annahme der US-Resolution können die UN-Waffenkontrollore nun wieder in den Irak zurückkehren. Damit ist jetzt auch ein sorgfältig ausgearbeiteter Zeitplan in Gang gesetzt worden:

  • Der Irak hat bis zum Freitag nächster Woche (15. November) Zeit, die Bedingungen zu akzeptieren,
  • Der Irak erhält eine Frist bis zum 8. Dezember, den Waffeninspektoren und dem Sicherheitsrat eine Liste mit einer vollständigen Aufzählung aller Aspekte seiner atomaren, biologischen und chemischen Programm vorzulegen,
  • die Waffeninspektoren haben bis zum 23. Dezember Zeit, ihre Arbeit im Irak aufzunehmen,
  • die Waffeninspektoren müssen innerhalb von 60 Tagen nach Beginn ihrer Tätigkeit dem Sicherheitsrat einen Bericht vorlegen. Falls die Inspektoren ihre Arbeit am 23. Dezember aufnehmen, wäre dieser spätest mögliche Zeitpunkt der 21. Februar 2003.
Diese Frist gilt allerdings nicht für den Fall, dass die Waffeninspektoren von Irak in ihrer Arbeit behindert werden, Irak gegen die Entwaffnungsbedingungen verstößt oder falsche Informationen gemacht hat. Dann müssten die Inspektoren den Weltsicherheitsrat sofort alarmieren. Dieser hat dann zu entscheiden, was zu tun ist, um Irak zur Einhaltung der Resolution zu bringen. (APA/AP)