In den USA hat die Federal Communication Commission (FCC) ein wichtiges Hindernis für die weitere Einführung von 3G-Netzen aus dem Weg geräumt. Die FCC gab zwei Frequenzbänder für die Mobilfunkservices frei. Die Regelung wurde möglich, nachdem das US-Militär einen Teil seiner bisher verwendeten Frequenzen frei machte. Die FCC sieht nun zwei Blöcke zu jeweils 45 MHz, von 1710 MHz bis 1755 MHz und von 2110 bis 2155 MHz, für Mobilfunkservices der dritten Generation vor. Die Frequenzen sollen bis 2004 verfügbar sein. Richtlinien

Neben der Freigabe des Frequenzspektrums begann die FCC auch noch mit der Erstellung der Vergaberichtlinien für die Lizenzen. Gleichzeitig warnt Kommissär Michale Copps vor einem zu schnellen Start in die nächste Mobilfunkgeneration. "Ich hoffe wir werden die Beispiele aus Europa sehr sorgfältig studieren", schrieb Copps in seinem Statement. "Verschiedene europäische Staaten wiesen 3G große Frequenzbereiche zu. Trotzdem war 3G kein wirklicher Erfolg in Europa." (pte)