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Mathias Reichhold

foto: reuters/foeger
Wien - Kurzzeit-FP-Chef und Verkehrsminister Mathias Reichhold hat nach seinem zweiwöchigen krankheitsbedingten Ausfall am Montag seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen. Nach einem nicht näher erläuterten Besprechungstermin in Kärnten kehrt Reichhold zu Mittag ins Verkehrsministerium nach Wien zurück, vermeldete das Ressort. Nach einer Kabinettssitzung steht die Vorbereitung auf den Ministerrat am Dienstag an, bei dem Reichhold erstmals wieder in der Öffentlichkeit auftreten wird. Statement vom zurückgetretenen FP-Parteichef gab es vorerst keines. Transit-Treffen Ein für Montags angesetztes Transit-Treffen in Wien zwischen Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland und der EU-Präsidentschaft Dänemark war bereits vergangene Woche abgesagt worden, nachdem der neue deutsche Verkehrsminister, Manfred Stolpe, - offiziell aus zeitlichen Gründen - abgesagt hatte. Ein neuer Termin wird noch gesucht. Reichholds politische Zukunft ungewiss Derzeit ist noch unklar, ob Reichhold künftig in der Politik bleibt. Ein Einzug in den Nationalrat scheint jedenfalls ausgeschlossen: Auf der Bundesliste hat die FPÖ Reichhold noch hinter Landeshauptmann Jörg Haider an 16. und damit chancenloser Stelle gereiht. Auch in Kärnten steht Reichhold mit Platz 21 auf der Landesliste und Platz 8 im Wahlkreis auf aussichtslosen Listenplätzen. Vor seinem Kurzzeitauftritt als Parteiobmann hatte Reichhold bereits seinen Komplettrückzug aus der Politik erklärt. "Ich habe mich entschieden: Ich werde meine politische Laufbahn beenden", erklärte er einen Tag nach dem Rücktritt von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, Finanzminister Karl-Heinz Grasser und FP-Klubomann Peter Westenthaler. Reichhold wollte damals auf seinen Bio-Bauernhof in Kärnten zurückkehren. (APA)