Wien - Unmittelbar nach dem Sieg über Admira in der österreichischen T-Mobile Fußball-Bundesliga hatte Austria-Trainer Christoph Daum noch heftig die neuerliche Verletzung von Djalminha beklagt. Drei Tage später aber blickte der Deutsche dem Rückspiel in der zweiten UEFA-Cup-Runde am Donnerstag (22:30 Uhr/live ORF1) beim FC Porto schon wieder optimistisch entgegen. "Wir haben natürlich keinen vergleichbaren Spieler wie Djalminha, trotzdem werden wir in Porto alles versuchen, doch noch das Wunder zu schaffen", erklärte Daum, dessen Mannschaft einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen hat."Unser Sytem steht" Gerade in Anbetracht des Ausfalls seines brasilianischen Star-Kickers betonte der frühere Stuttgart- und Besiktas-Meistermacher wieder seine Philosophie von der taktischen Kontinuität in seiner Elf. "Djalminha hin oder her - unser System steht, jetzt müssen eben andere Spieler einspringen", meinte Daum. Mit Jürgen Panis dürfte den "Veilchen" mit ziemlicher Sicherheit ein weiterer Spieler verletzungsbedingt fehlen. "Er hat zwar am Dienstag schon trainiert, es wird aber bis Donnerstag wohl nicht reichen", sagte Daum. Porto zeigt sich respektvoll Trotz der Ausfälle und der klaren Ausgangsposition gibt man sich im Lager des FC Porto zurückhaltend. Obwohl "Spion" Baltemar Brito beim mühsamen 2:1-Heimerfolg der Austria über Schlusslicht Admira Wacker alles andere als eine überzeugende Leistung des Tabellenführers gesehen hatte, zollte er dem überlegenen österreichischen Tabellenführer dennoch Respekt. "Diese Partie spiegelt nicht das wahre Leistungsvermögen der Austria wider. Wir wissen, wozu sie im Stande sind", erklärte der Assistent von Trainer Jose Mourinho. "Ein starkes Kollektiv" Brito betonte, das Duell sei erst nach der zweiten Partie entschieden. "Wir müssen das Hinspiel vergessen und sehr vorsichtig sein, denn die Austria hat nichts zu verlieren und kann munter drauf los spielen." Djalminhas Verletzung kommentierte Brito betont desinteressiert. "Es ist nicht wichtig, ob er spielt oder nicht. Die Austria verfügt über ein starkes Kollektiv."(APA)