Alkohol erhöht Studie zufolge Brustkrebs-Risiko Rauchen nicht London - Alkohol erhöht einer britischen Studie zufolge das Brustkrebs-Risiko, Rauchen dagegen nicht. Die Untersuchung der britischen Krebsforschungsgesellschaft, die am Dienstag in dem Fachmagazin "The British Journal Of Cancer" veröffentlich wurde, kombinierte die Ergebnisse von mehr als 50 Studien und Daten zu mehr als 150.000 Frauen. Kein höheres Risiko Darunter waren auch 23.000 Frauen, die keinen Alkohol tranken. In dieser Gruppe hatten die Raucherinnen den Angaben zufolge kein höheres Brustkrebsrisiko als die Nichtraucherinnen. Sir Richard Doll, einer der Autoren der Studie, verwies jedoch darauf, dass Rauchen nachweislich zur Entstehung von 15 anderen Krebsarten beitrage. Der Untersuchung zufolge lassen sich etwa vier Prozent aller Brustkrebserkrankungen in der westlichen Welt auf Alkohol zurückführen. Der deutlich zunehmende Alkoholkonsum britischer Frauen bedeute demnach ein entsprechend höheres Risiko. Dem stehe allerdings gegenüber, dass Alkohol Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen könne. (APA/dpa)